Angeln in Österreichs Seen und Flüssen

An Seen und stehenden Gewässern wie Stauseen und Teichen, sowie Flüsse und Bächen, mangelt es Österreich nun wirklich nicht. Wir sind selbst immer noch begeistert wenn wir einen Fluss entdecken, in dem wir noch nicht gefischt haben. Bei über 2000 Flüssen ist das auch nur verständlich. Insgesamt ist das österreichische Fließgewässernetz über rund 100.000 Kilometer lang. 62 der Seen in Österreich sind große Seen mit einer Fläche über 50 Hektar. 43 davon sind natürliche und 19 künstliche Seen.

Nicht weniger vielfach ist die Fauna. Wir haben eine Liste der Fischarten zusammengestellt, die in Österreich vorkommen und gefangen werden können (wenn man genug Glück hat):

  • Neunaugen
  • Störe
  • Aale
  • Lachsartige
  • Renken
  • Äschen
  • Hechte
  • Hundsfische
  • Karpfenartige
  • Schmerlen
  • Bartgrundeln
  • Welse
  • catfishZwergwelse
  • Dorschfische
  • Stichlinge
  • Barsche
  • Sonnenbarsche
  • Buntbarsche
  • Lebendgebärende Zahnkarpfen
  • Grundeln
  • Koppen

Und es gibt reichlich Fische. Allein durch die Angelfischerei werden pro Jahr 1000 Tonnen Fische aus dem heimischen Gewässern geholt, die Wirtschaftsfischerei macht noch einmal 480 Tonnen aus. Dem gegenüber stehen 1200 Tonnen an Besatzfischen.

Angeln darf jeder der die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Eine davon ist, dass man mindestens 12 Jahre alt sein muss, um eine Karte zu bekommen. Wer jünger ist, darf nur in Anwesenheit eines Erwachsenen angeln, der aber wiederum alle Papiere haben muss. Zu diesen gehören Fischerkarte und in der Regel ein Lizenzbuch. Da Hotels sich in der Regel um diese Papiere kümmern, können auch Familien getrost einen Angelurlaub in Österreich ins Auge fassen.

Die Angelsaison dauert in der Regel von Anfang April bis Anfang November. Damit ist auch sichergestellt, dass es kaum extreme Wetterereignisse gibt wie Schnee und tagelangen Regen. Auf Nummer sicher geht, wer zwischen Mai und Oktober kommt, dann ist das Wetter am besten – aber auch wir können keine Garantie geben, dass es immer regenfrei ist. Und wenn, muss man das einfach positiv sehen, schließlich können die Fische ohne Wasser nicht leben.